Dr. BOGNER Sabine, Chinesische Medizin (TCM), Akupunktur, Ernährung, Schmerztherapie
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»panta rhei« alles fließt

Die TCM sieht den menschlichen Körper als ein zusammen-
hängendes System.
Alle Körperteile, Organe und Organsysteme sind durch
Energiebahnen miteinander
verbunden. Durch diese Bahnen
fließt die Lebensenergie »Qi«.
Das Qi durchdringt den Körper, wie Bäche und Flüsse eine
Landschaft durchströmen.

Zentral für das Verständnis der TCM ist das Prinzip der pola-
ren
Gegensätze: »Yin« und »Yang« symbolisieren den grund-
sätzlichen Aufbau
des Universums. Der Mensch steht als das
Abbild natürlicher Harmonie
zwischen beiden Urkräften und
st verschiedenen Einflüssen ausgesetzt.

Emotionen, die Lebensweise, Ernährung, Umwelt, sogar Wit-
terungseinflüsse könnnen
das »Qi« stärken oder schwächen.
Sind alle Energien im Gleichgewicht, ist der
Mensch gesund.
Störungen der Energiebalance führen hingegen auf Dauer zu
Krankheit und Schmerzen.

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Die Traditionelle Chinesische Medizin
versucht, Krankheiten
schon in ihrer Entste-
hung zu erkennen und zu kurieren.
Der Arzt betrachtet den Menschen in seiner
Gesamtheit.
Als Ursache von Störungen spielen neben
ererbten Faktoren,
Ernährung, Stress aber
auch umweltbedingte Einflüsse eine Rolle.

»
Im Gespräch: Im Zentrum der Diagnose
steht das ausführliche Gespräch mit dem
Patienten.

Berücksichtigt werden neben der körperlichen
Befindlichkeit auch die
Persönlichkeitsstruktur,
seelische
Belastungen, die Lebensgewohnhei-
ten
und das soziale Umfeld.




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diagnose

Das Äußere als Spiegel des Inneren
Über Jahrtausende wurde die Fähigkeit kultiviert,
vom Äußeren au
das Innere zu schließen.
Durch aufmerksames Betrachten und
Hören erhält
der erfahrene Arzt bereits ein umfassendes Bild,
das
durch zwei Grundpfeiler der Diagnostik vervoll-
ständigt wird:
» Zungendiagnose: Die Zunge gilt in der TCM
als Spiegel des energetischen
Zustandes eines
Menschen. Der Befund der Zungen gibt
unmittelbar
detaillierteAuskunft über die Ursachen der Erkran-
kung.
»
Pulsanalyse: Das Fühlen des Pulses, der in 28
verschiedene
Grundarten unterteilt wird, gibt
wesentliche Aufschlüsse über
Funktionsstörungen.
Der Arzt versucht, innerhalb bestimmter Merkmale
ein Muster zu erkennen.
Alle Untersuchungsergebnis-
se setzen sich schließlich zu einem
ganzen Bild über
die Art der Energiestörung und der Erkrankung zu-
sammen.